Bestehendes Unternehmen kaufen?
oder Unternehmen neugründen?

Eine Firma neugründen und vom Start weg aufbauen, dauert meist viele Jahre, bevor man endlich in die Gewinnzone kommt. 
Dies ist nicht aussichtslos aber es ist sehr mühsam und nervenzehrend. Mit viel Ausdauer und kontinuierlicher Unbeirrbarkeit überbrückt man die anfangs sehr wechselhafte Auftragslage.
Mehr als die Hälfte aller Neugründungen scheitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den ersten 3 Jahren. 

Der Kauf einer seit vielen Jahren bestehenden profitablen Firma hingegen, kann in wenigen Wochen vollzogen werden. 
Eine Firma mit bestehendem Kundenstamm, mit loyalen fachkompetenten Mitarbeitern und bestehenden Vertiebskanälen kann im freien Lauf übernommen werden. Durch die Übernahme von bereits vorhandenen Maschinen, Geräte oder Warenbestand und evtl. perfektem Firmenstandort ist die Funktionsfähigkeit dieses Unternehmens von Anfang an gegeben und muss lediglich professionell fortgeführt werden. Die Gewinnphase wird oft bereits in den ersten Monaten erreicht. Der Risikoanteil ist also wesentlich geringer als bei Neugründung. 

Viele profitable Unternehmen werden aus Altersgründen verkauft, verpachtet oder auch auf Leibrente an kompetente  Unternehmensnachfolger übergeben. 

Da bei einer seriösen Unternehmensbewertung der Ertragswert im Mittelpunkt steht, sind die Preise für den Kauf eines Unternehmens meist sehr attraktiv. Zudem begünstigen verschiedenste zeitgemäße Finanzierungsmodelle und auch staatliche Förderungen einen Unternehmenskauf.  

Sehr oft ist ein Unternehmenskauf die schnellere und langfristig kostengünstigere Lösung für junge Unternehmer. 

Unsere Empfehlung: 

Wir empfehlen dringend bei Firmenkäufen und Firmenübernahmen ob Pacht oder Leibrente oÄ. die Beratung eines 
auf das Thema Unternehmensübernahme spezialisierten Rechtsanwaltes sowie eines Steuerberaters Ihres Vertrauens. 

Um den für Sie perfekten Betrieb zu finden, empfehlen wir die Erstellung eines Such-Inserates in einem unabhängigen branchenübergreifenden Portal für Unternehmensnachfolge bei dem Sie automatisch Angebote zu Ihrem gewünschen Betrieb in der gewünschten Branche und der gewünschten Region zur Übernahme erhalten.  
 

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    Unternehmensgründung in Deutschland

    Unternehmens-Neugründung in Deutschland erfordert eine gute Planung, Die Wahl der Rechtsform (z.B. Einzelunternehmen, GmbH, UG) ist zu entscheiden und formelle Schritte wie Gewerbeanmeldung, steuerliche Erfassung und ggf. Handelsregistereintragung sollte man schnell erledigen. Wichtig sind Volljährigkeit, ein Businessplan und die Unterscheidung zwischen freiberuflicher (Finanzamt) und gewerblicher (Gewerbeamt) Tätigkeit.

    Die wichtigsten Schritte zur Gründung:

    Geschäftsidee & Businessplan sowie Zahlenplan erstellen.
    Konkretisierung des Vorhabens, Finanzierung klären.
    Rechtsformwahl: Einzelunternehmen, GbR (neu: eGbR nach MoPeG), GmbH (Stammkapital \(25.000\ €\)) oder UG (haftungsbeschränkt).
    Gewerbeanmeldung ausfüllen und Beim lokalen Gewerbeamt (Kosten: 20–60 €). abgeben.

    Finanzamt:
    Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER ausfüllen.Handelsregister: Eintragung ist für Kaufleute (GmbH, UG, eK) Versicherungen & Anmeldungen: IHK/HWK, Berufsgenossenschaft, Bankkonto. Förderung: Gründungszuschuss: Für Arbeitslosengeld-I-Empfänger, bis zu ca. 20.000 €.Beratung: Nutzen Sie Angebote von IHK, Handwerkskammer oder staatliche Förderprogramme. Besonderheiten: Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden und zahlen keine Gewerbesteuer.Die Gründung einer GmbH kann mittlerweile auch online notariell beurkundet werden.
    Für Nicht-EU-Bürger gelten spezielle aufenthaltsrechtliche Voraussetzungen. 

    Unternehmensgründung in Österreich

    Eine Unternehmensgründung in Österreich erfordert die Wahl der Rechtsform (z.B. Einzelunternehmen, GmbH, FlexKapG).
    Die Gewerbeanmeldung ist bei der Bezirkshauptmannschaft/Magistrat auszufüllen.
    Eine Meldung beim Finanzamt und der Sozialversicherung (SVS) sowie oft eine Eintragung ins Firmenbuch.
    Die Gründung kann über das Unternehmensserviceportal (USP) elektronisch erfolgen, wobei die WKO kostenlose Beratung anbietet.
    Wichtig ist die Nutzung des Neugründungsförderungsgesetzes (NeuFöG) zur Gebührenbefreiung. Wichtige Schritte und Informationen: Voraussetzungen: Hauptwohnsitz in Österreich, EU/EWR/Schweiz-Staatsbürgerschaft (oder entsprechender Aufenthaltstitel), Volljährigkeit und keine gewerberechtlichen Ausschlussgründe.
    Rechtsformen: Einzelunternehmen: Einfachste Form, oft ohne Firmenbucheintrag (bis \(700.000\) € Umsatz).
    GmbH: Mindeststammkapital erforderlich.
    Flexible Kapitalgesellschaft (FlexKapG/FlexCo): Seit 2024 neue Rechtsform, speziell für Start-ups, mit flexibleren Regeln als die GmbH.Gewerbeanmeldung: Unterscheidung zwischen freien Gewerben (kein Befähigungsnachweis) und reglementierten Gewerben (Befähigungsnachweis/Konzession nötig).Behördengänge:

    Elektronische Gründung über das USP möglich. Anmeldung bei der Sozialversicherung (SVS) und steuerliche Erfassung beim Finanzamt innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit.

    Förderungen: Das NeuFöG ermöglicht die Befreiung von bestimmten Stempelgebühren und Verwaltungsabgaben bei der Neugründung.Steuern:
    In Österreich gilt eine einheitliche Körperschaftsteuer von \(23\%\) (Stand 2024). Die Beratung durch das Gründerservice der WKO wird dringend empfohlen, um den individuellen Gewerbewortlaut zu klären und den optimalen Gründungsprozess zu gestalten. 

    Unternehmensgründung in der Schweiz

    Eine Firma in der Schweiz zu gründen, bedeutet, zuerst die passende Rechtsform (z.B. Einzelunternehmen, GmbH, AG) zu wählen, einen Businessplan zu erstellen, den Namen zu prüfen, das Stammkapital bei AG/GmbH einzuzahlen, ein Firmenkonto zu eröffnen und die Anmeldung bei der AHV-Ausgleichskasse sowie dem Handelsregister vorzunehmen. Die Kosten variieren je nach Rechtsform stark, wobei die Einzelfirma am einfachsten ist und GmbH/AG mehr Formalitäten erfordern.

    Allgemeine Schritte für jede Rechtsform:

    Geschäftsidee & Businessplan: Konkretisierung der Idee und Erstellung eines Plans.

    Rechtsform wählen: Einzelunternehmen (einfach), GmbH, AG.

    Firmenname prüfen: Sicherstellen, dass der Name verfügbar ist.

    Anmeldungen: Bei AHV-Ausgleichskasse (obligatorisch), evtl. Mehrwertsteuer (MWST).

    Unterschiede nach Rechtsform:

    Einzelunternehmen (e.U.)

    Gründung: Einfach, fast formlos, entsteht mit der Tätigkeit.

    Handelsregister: Obligatorisch bei kaufmännischer Führung und Umsatz > CHF 100'000.

    Kosten: Gering (nur Handelsregistereintrag falls nötig, ca. CHF 120).

    Kapital: Kein Mindestkapital.

    GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

    Kapital: Mind. CHF 20'000 Stammkapital (mind. CHF 10'000 einzahlen).

    Handelsregister: Obligatorisch.

    Kosten: Notar, Handelsregistereintrag (ca. ab CHF 1'000 - 2'000+).

    Besonderheit: Oft mit Gründungsservice einfacher und günstiger (z.B. via Bank).

    AG (Aktiengesellschaft)

    Kapital: Mind. CHF 100'000 Stammkapital (mind. CHF 50'000 einzahlen).

    Handelsregister: Obligatorisch.

    Kosten: Notar, Handelsregistereintrag, Kapital-Einzahlungskonto (ca. ab CHF 1'000+).

    Für Ausländer/Deutsche:

    Wohnsitz: Nicht zwingend erforderlich, aber relevant für Aufenthaltsbewilligung.

    EU-/EFTA-Bürger: Können leichter selbstständig werden, oft mit Arbeitsvertrag.

    Drittstaatsangehörige: Spezielle Grenzgängerbewilligungen möglich.

    Wichtige Aspekte:

    Firmenkonto: Eröffnung bei einer Bank notwendig (Multi-Währungskonten wie Wise bieten einfache Alternativen).

    Kosten: Gründungsberatung, Notar, Handelsregister, Kapital (bei GmbH/AG).

    Steuern: Kantonal unterschiedliche Kapitalsteuern, Gesamtkosten für Firmendomizil und Buchhaltung können hoch sein.